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Glück essen

Süße Quarkbällchen

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Da sind sie nun, die kleinen, süßen Dinger, die wie kleine Bomben im Mund explodieren – Quarkbällchen. Mein kleines Mädchen nennt sie die Babies der Faschingskrapfen. Und genau so zart, weich und fluffig fühlen sie sich im Mund an. Und sie sind schneller im Mund, wie ich bis drei zählen kann.

Kaum jemand will heutzutage mehr in seiner Küche im heißen Öl Teig ausbacken. Aber ich muss ganz ehrlich sein, ich liebe es.

Gibt man im Falle meiner Quarkbällchen mehrere Löffelchen Teig in das heiße Öl, liegen sie anfangs kurz reglos da, bevor sie anfangen leicht zu bruzeln. Dann blähen sie sich auf wie kleine Luftballone, fangen an zu tänzeln, werden goldig und wie wenn es noch nicht genug wäre … zum krönenden Abschluss schlagen sie sogar noch Purzelbäume, eines nach dem andern.

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Wenn man sie dann rausschöpft, liegen sie da wie goldenes Glück.

Woher kommen Quarkbällchen?

Eigentlich sind die Quarkbällchen ja russischer Herkunft.

Sie heißen „Pontschiki“ und sind frittierte, meist ringförmige Teigwaren, die in der Sowjetzeit besonders beliebt waren. Sie wurden in den 1950er Jahren populär und sind bis heute in Moskau und Sankt Petersburg zu finden. Sie werden dort jedoch üppiger hergestellt, mit Hefe, Füllung und Glasur, aber immer ist Quark die Hauptzutat.

Wir wollen es jedoch lieber leichter und „gesünder“.

Meine Quarkbällchen sind nämlich außen knusprig und innen luftig.

Genau, wonach ich mich sehne.

Und weil das Rezept so einfach ist, könnt Ihr gleich mal die Pfanne auf den Herd stellen. Bis das Öl darin heißt ist, ist der Teig auch schon zubereitet.

Zutaten für die süßen Quarkbällchen

Quark – 500 g
Mehl – 300 g
Zucker – 200 g
Eier – 4
Vanillezucker – 1 Pck.
Backpulver – 1 Pck.

Staubzucker – 1 EL
Rapsöl zum Frittieren

Zubereitung der Quarkbällchen

Quark, Zucker, Vanillezucker und Eier vermischen und glattrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver in die Masse sieben und verrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Kurz ruhen lassen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen.

Aus dem Teig kleine Bällchen formen. Ich habe mir dazu zwei kleine Löffel zur Hilfe genommen und die Bällchen damit langsam ins heiße Öl gleiten lassen.

Die Bällchen von beiden Seiten goldbraun anbraten und anschließend auf ein Papiertuch legen, damit das überflüssige Öl aufgesaugt wird.

Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben.

Ein kleines, mundgerechtes und unverschämt leckeres Stück Glück.

Süße Quarkbällchen
About Author

Glück kann man essen! - davon bin ich überzeugt. Was außerdem zu meinem Glück beiträgt sind meine Kinder, die wunderbare Natur und Landschaft Südtirols und die vielseitige Küche. Lass dich inspirieren!

2 Comments

  • Birgit
    22. Februar 2020 at 13:36

    Super einfaches leckeres Rezept! De Ballelen woren sofort weggeputzt!

    Reply
    • Siegi
      24. Februar 2020 at 08:51

      Danke, Birgit. Freut mich, dass dich mein Rezept zum Ausprobieren inspiriert hat 😚

      Reply

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